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Das Königspaar der 

Bruderschaft Gindorf

2022

S.M. Thomas I.
und
Königin Jenny Krempf
 
   

 

 Im Schützenjahr 2020/2021

In stillem Gedenken

Wir gedenken den verstorbenen
Mitgliedern und Freunden
unserer Bruderschaft
 
Konrad Sturm
5.Jgz. "Treu zur Heimat"
Ehrenoberst
geb. 08.11.1941
+      25.12.2021
 
Felix Krowiorz
Passives Mitglied
geb. 23.03.1935
+      29.11.2021
 
Thomas Heuser
Artilleriezug
geb. 17.11.1970
+      10.09.2021
 
Hans - Peter Jansen
Zugführer Sappeure
Vorstandsmitglied
geb. 28.03.1979
+      14.08.2021
 
Werner Hoffmann
Passives Mitglied
geb. 28.08.1952
+      11.07.2021
 
Barbara Peiffer
Passives Mitglied, Ehefrau von 
Brudermeister Hans Peiffer (1982-1990)
geb. 12.03.1931
+      03.03.2021
 
Pater Harry de Zwart
Bruderschaftspräses 1976 - 2004 
Ehrenpräses
geb. 18.02.1930
+      06.02.2021
 
Herbert Moll
Passives Mitglied
geb. 04.01.1937
+      05.04.2020
 
"Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis bleiben, sondern wird das Licht des Lebens haben." Johannes 8,12
   

Terminanfragen  

   

Festbuch 2022

1671 – 2022
351 Jahre

Bruderschaft Gindorf

 

Festbuch 2022 -

 Fragen, Anregungen oder Interesse an einem Inserat in unsererem Festbuch?

Kontakt unter:

Festschrift@bruderschaft-gindorf.de

   

Einverständniserklärung
nach § 27 (3) Waffengesetz

zum Download bitte anklicken

   

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zu Ihrer Information beiliegend eine gemeinsame Presseinformation 

des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften u(BHDS) und

der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Gindorf zum Thema

 

"Absage des Bundesköniginnentages 2022 in Grevenbroich-Gindorf"

 

Für Rückfragen stehen Ihnen 

Bundesschützenmeister Emil Vogt (Tel. 0214 – 66 922)

BHDS-Pressesprecher Rolf Nieborg (Tel 0172 - 910 45 95)

und auch ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Freundliche Grüße

Robert Hoppe
Brudermeister

St.-Seb.-Schützenbruderschaft Gindorf 1671 e.V.

Erlenstraße 30b
41517 Grevenbroich
Mobil(p): 0151.72103210
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Presseinformation 18. Februar 2022

Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS e.V.)

Absage des Bundesköniginnentages 2022 in Gindorf

Der aufgrund der Corona-Pandemie bereits um ein Jahr verschobene Bundesköniginnentag in Grevenbroich-Gindorf findet auch im Mai dieses Jahres nicht statt. Dies ist das Ergebnis eines intensiven Meinungsaustausches zwischen dem BHDS-Vorstand als Veranstalter und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Gindorf als Ausrichter des 66. Bundesköniginnentages.

„Wir haben uns die Entscheidung zur Absage dieses alljährlichen Treffens unserer Schützenköniginnen und deren Hofstaate mit zahlreichen Schützenabordnungen aus den sechs Diözesanverbänden unseres großen Bundes nicht einfach gemacht“, erklärt Bundesschützenmeister Emil Vogt. „Aber bei der Entscheidungsfindung galt es, das wirtschaftliche Risiko, das aktuell immer noch hohe gesundheitliche Risiko und das daraus abzuleitende Risiko der Teilnehmer-Akzeptanz abzuwägen.“

Brudermeister Robert Hoppe von den Gindorfer Sebastianus-Schützen ist traurig über diese nun endgültige Entscheidung. „Ich trage als Vorsitzender der ausrichtenden Bruderschaft diese Entscheidung vollumfänglich mit“, erklärt Hoppe. „Wir stehen als Ausrichter des Bundesköniginnentages letztlich in der Verpflichtung, für die Teilnehmer einer solchen Veranstaltung den Ablauf dieses zweitägigen Schützentreffens in Freude und Freundschaft zu organisieren. Dies wiederum bedarf hoher finanzieller Aufwendungen, unter anderem für Sicherheitsmaßnahmen, Hilfs- und Ordnungsdienste, Musikbands, Verpflegungs- und Zeltequipment, den großen Open-Air-Gottesdienst und den Festumzug. Alle diese Ausgaben summieren sich zu einem hohen fünfstelligen Betrag auf. Damit war der Punkt erreicht, an dem wir gemeinsam mit dem BHDS die Entscheidung treffen mussten, ob wir für dieses wirtschaftliche Risiko zur Gänze eintreten oder aber die Reißleine ziehen.“

Der solide erstellte BKT-Haushaltsplan beinhaltet neben den dezidiert aufgeschlüsselten Ausgaben eine ebenso klare Einnahmenseite, auf der sich Sponsor-Leistungen ebenso wiederfinden, wie Einnahmen aus dem Verkauf von Festabzeichen oder Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten für die Zeltveranstaltung. Allein schon der im Vorfeld aufgrund der Corona-Pandemie leider komplett weggebrochene Verkauf der bereits erstellten Festabzeichen beschert dem Ausrichter aktuell ein hohes vierstelliges Risiko.

Dazu kommt die verständliche Überlegung vieler älterer Schützenfreunde, die aufgrund des nach wie vor von Experten unterschiedlich bewerteten Gesundheitsrisikos, doch eher von einem diesjährigen BKT-Besuch absehen werden. „Auch hier fehlen dann plötzlich Einnahmen“, kalkuliert Robert Hoppe, „die das finanzielle Risiko eines Festhaltens an der Durchführung des Bundesköniginnentages massiv erhöhen. Diese Verantwortung kann der geschäftsführende Vorstand für unsere Bruderschaft nicht übernehmen.“

Diese Einschätzung teilen auch Bundesschützenmeister Emil Vogt, der komplette BHDS-Vorstand und die ebenfalls in die Entscheidungsfindung mit einbezogenen sechs Diözesanbundesmeister. Emil Vogt betont: „Natürlich sind wir uns alle bewusst, dass eine solche Entscheidung für viele sehr unpopulär ist. Doch es ist ein sehr großer Unterschied“, ob professionelle Unternehmer mit ihrem Unternehmensvermögen ein wirtschaftliches Risiko eingehen, oder ob das finanzielle Risiko allein bei ehrenamtlich tätigen Menschen liegt.“  

„Das Stillschweigen insbesondere der Landes- und Bundespolitik in dieser Thematik“, ergänzt Robert Hoppe, „verstärkt natürlich unsere aktuelle Sorge in der von uns nun getroffenen Entscheidung nicht unerheblich. Die gesamtwirtschaftliche Situation auch unserer Schützenvereinigungen in unserem Bund ist nicht minderschwer wie die unserer karnevalistischen Brauchtumsfreunde. Wir alle können aber mit bloßen Absichtserklärungen der Politik und der Benennung von eventuellen Fördermitteln, die eigentlich eher dem Wiederaufleben des Vereinslebens dienen sollten, als der finanziellen Entschädigung von Veranstaltungsausfällen und die dann auch noch in der Entschädigungssumme gedeckelt sind, wenig anfangen.

Der Grevenbroicher Bürgermeister Klaus Krützen betont: „Die Enttäuschung bei allen Beteiligten und Gästen ist groß. Wir hätten uns sehr gefreut, wenn die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Gindorf am 21./22. Mai 2022 den 66. Bundesköniginnentag hätte ausrichten können. 2021 feierte die Bruderschaft Gindorf ihr 350-jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum hätten wir mit der Ausrichtung des Bundesköniginnentags, wenn auch etwas verspätet, krönen können. Aber die vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften als Veranstalter und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Gindorf als Ausrichter gemeinsam getroffene Entscheidung, den Königinnentag unter den gegebenen Umständen nicht durchzuführen, hat meine vollste Unterstützung.

Das gesundheitliche Risiko ist nach wie vor groß. Hinzu kommt die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalausfalls, das niemandem zugemutet werden kann. Dem gemeinsamen Appell von Herrn Vogt und Herrn Hoppe, eines der vielen Impfangebote wahrzunehmen, schließe ich mich gern an. Denn um die Pandemie dauerhaft in den Griff zu bekommen und zukünftige Veranstaltungen und Festivitäten wieder in vollen Zügen genießen zu können ist es notwendig, dass sich alle vollständig impfen lassen.“

 

   
© Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Gindorf 1671 e.V.